theorie - mixing tips

drdubcom vinyl schallplatten sind analoge tonträger und haben deshalb klar unterschiedliche
eigenschaften als cd's.


wenn ihr auf vinyl gute ergebnisse erzielen wollt, beachtet bei euren selbst produzierten tracks bitte folgende punkte:
  • vinyl klingt anders als digitale aufnahmen. eh klar, deshalb seid ihr ja auf dieser seite.

  • seid euch dessen bewusst und verzichtet auf ausgefallenen stereo und psychoakustische effekte. ebenso können digital erzeugte sounds oft nicht wie auf cd klingen. alle sounds die weit von natürlichen tönen abweichen, können die mechanische tonaufzeichnung an ihre grenzen bringen.

  • Die niedrigsten frequenzen  unter ca. 400 hz muessen phasengleich sein! checkt ob euer mix auch mono gut klingt. falls frequenzen fehlen oder überbetont sind, ist etwas faul.

  • stereoeffekte im bassbereich sind tabu. hierzu gehört auch der starke einsatz von chorus/phaser im bassbereich.


  • anspruchsvolle tracks mit hohem bass und höhenanteil gehören an den anfang einer plattenseite. die aufnahme und wiedergabebedingungen verschlechtern sich zur plattenmitte hin.


  • frequenzen unterhalb von 20 hz können nicht wiedergegeben werden, ebenso frequenzen über 18000 khz. frequenzen über 15khz koennen etwas abgesenkt werden.


  • frequenzen zwischen 8 und 9 khz klingen auf vinyl besonders  satt und "crisp".

    drdub

  • checkt eure mixes auf verzerrungen und pegelspitzen. vor allem digitale verzerrungen (clipping!) darf es nicht geben! diese können beim cutten unter umstaenden unverhältnismaessig laut und stoerend werden und sind der hauptgrund warum platten von uns nur mit einschränkungen geschnitten werden können! also sobald das "over" led an ist - runter mit dem pegel oder limiten.


  • falls ihr mit masterings plugins arbeitet gilt: weniger ist besser. den ultramaximizer am limit zu fahren kling in den meisten faellen nicht gut.

  • ein einheitlicher pegel eurer aufnahmen garantiert eine gleichbleibende qualitaet der ganzen platte. wenn eure tracks grosse pegelspruenge haben, koennen wir diese zwar anpassen, wissen aber nicht ob das von euch auch so gewuenscht wird...

  • für sehr zischige aufnahmen, empfehlen wir sowohl für vocals, als auch den mix generall den einsatz eines de-essers.

  • mp3 files können nicht so gut klingen wie wav's, aiff's oder cdr's! durch die datenkomprimierung können akustische artifakte entstehen, welche auf vinyl verstaerkt hörbar werden. wenn ihr uns mp3s schickt, komprimiert sie mit max. 256 kbit/sec. hier ist ein verlust erst in den bereichen ueber 17khz bemerkbar, welcher von vinylplatten eh nur bedingt wiedergegeben werden.

  • wenn ihr endloos loops braucht beachtet bitte folgendes: das tempo muss exakt 133 1/3 bpm sein damit ein 4/4 takt auf einer 12" bei 33 1/3 rpm rund laeuft. daher muss euer loop genau 1,8 sec lang sein. bei loops welche mit 45 rpm laufen sollen, muessen diese genau 180bpm haben, und 1 1/3 sekunden lang sein. alles klar?

  • die wiedergabequalität einer platte hängt zum grossteil von der verwendetetn wiedergabetechnik ab. die art des abtastsystems, abnutzung und reinheit der abtastnadel, einstellung der vertikalen andruckkraft und antiskating spielen eine grosse rolle.

 

yamaha ns 10

dr. dub vinyl schallplatten - dubplates cutten - vinyl pressungen

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